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Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

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„Jeder Mensch – ob groß oder klein – kann etwas tun“

„Jeder Mensch – ob groß oder klein – kann etwas tun“

„Jeder Mensch – ob groß oder klein – kann etwas tun“

# Meldungen Gemeinde

„Jeder Mensch – ob groß oder klein – kann etwas tun“

Herne. Im Familienzentrum Dreifaltigkeit der Petrus-Kirchengemeinde stand Anfang

November das Thema „Erste Hilfe“ auf dem Programm. Gesche Krause vom DRK-

Kreisverband Herne und Wanne-Eickel e.V. hat den Erste-Hilfe-Kurs „Ben & Mia“ für

die Vorschulkinder mit Geduld und Herz durchführt. Dank des Förderprogramms

„2000 x 1000 Euro für das Engagement“ konnte dieser Kurs für die Kinder kostenfrei

angeboten werden – „eine wunderbare Möglichkeit, die Jüngsten frühzeitig und

spielerisch an dieses wichtige Thema heranzuführen“, wie Einrichtungsleiterin Annika

Leichner betonte. „Die Vorschulkinder waren von Anfang an mit großer Neugier und

Begeisterung dabei.“

Gesche Krause erklärte kindgerecht, was Erste Hilfe bedeutet, und dass jeder

Mensch – egal ob groß oder klein – etwas tun kann, wenn jemand Hilfe braucht. „Die

Kinder im Vorschulalter zeigen ein starkes Einfühlungsvermögen und spüren, wenn

es einem anderen nicht gut geht“, so Leichner. „Umso wichtiger ist es, ihnen zu

zeigen, wie sie in solchen Situationen richtig reagieren können.“

Mit vielen anschaulichen Beispielen und kleinen Geschichten führte Krause die

Kinder an das Thema heran. Dabei wurden Theorie und Praxis auf spielerische

Weise verbunden. Die Kinder durften Verbände wickeln, Pflaster kleben, die stabile

Seitenlage üben und lernten, wie man einen Notruf unter der Nummer 112 absetzt.

„Besonders spannend war, dass sie sich ihren eigenen Vor- und Nachnamen sowie

die Adresse des Zuhauses merken sollten, um all das im Notfall nennen zu können.“

Immer wieder stellte Gesche Krause Fragen und ließ die Kinder selbst überlegen:

„Was kann ich tun, wenn sich jemand verletzt? Wie kann ich trösten oder Hilfe

holen?“

So wurde deutlich, dass Erste Hilfe nicht nur bedeutet Pflaster und Verbände

anzulegen, sondern auch Zuwendung und Mitgefühl zu zeigen und Mut

zuzusprechen. „Die praktischen Übungen sorgten für viele lachende Gesichter –

besonders, als die Kinder sich gegenseitig ‚verarzteten‘ und stolz ihre selbst

gewickelten Verbände präsentierten“, so Leichner. „Dabei zeigte sich, wie achtsam

und verantwortungsbewusst sie miteinander umgingen.“

Zum Abschluss des Kurses gab es für jedes Kind eine Urkunde und ein kleines

Erste-Hilfe-Set zum Mitnehmen. Voller Stolz hielten die Kinder ihre Auszeichnung in

den Händen und erzählten, was sie alles gelernt hatten. So konnten sie das Thema

auch zu Hause mit ihren Familien noch einmal besprechen und zeigen, wie gut sie

schon Bescheid wissen. „Der Erste-Hilfe-Kurs war für die Kinder nicht nur lehrreich,

sondern auch ein besonderes Erlebnis, das ihnen Sicherheit und Selbstvertrauen

gegeben hat“, sagte Annika Leichner. „Sie haben gelernt, dass Helfen nicht schwer

ist – und dass jeder Mensch ein kleines Stück Held sein kann, wenn er anderen in

Not beisteht.“ AL


FOTOS: FZ DFK

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